UNSERE SCHULE
Unsere Schule und Tami Oelfken

Mit Schuljahresbeginn 2004/ 05 wurde die Schule zu einer zweizügigen gebundenen Ganztagsgrundschule mit verbindlichem Mittagessen für alle Kinder umgestaltet. Zur Zeit besuchen etwa 180 Schülerinnen und Schüler unsere inklusive Schule.
In Bremen-Nord sind wir für den Grundschulbereich einer von zwei Schwerpunkt-Standorten für Kinder mit dem Förderschwerpunkt "Wahrnehmung und Entwicklung".
Eine Besonderheit ist, dass wir notenfrei sind.


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Das Umfeld der Schule

Die Tami-Oelfken-Schule liegt im Stadtteil Lüssum-Bockhorn in einem sehr eng begrenzten Wohngebiet. Die mehrgeschossigen Wohnhäuser wurden ab 1965 errichtet. Der Anteil von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache ist hoch.
Gleichzeitig gibt es im Stadtteil viele soziale Einrichtungen. Ein städtisches und ein evangelisches Kindertagesheim betreuen einen Großteil der Vorschulkinder des Stadtteils. Nach der Schule und in den frühen Abendstunden ist das "Spielhaus" eine beliebte Anlaufstelle. Das „Haus der Zukunft“ steht mit seinen vielfältigen Angeboten für Kinder und ihre Eltern offen.
Alle Einrichtungen arbeiten sehr intensiv zusammen.


Gebäude / Räume
Das Schulgebäude ist ein funktionaler Bau mit zwei Etagen, der 1969 entstand. Er besteht aus zwei Gebäudeteilen, die durch den Eingangsbereich miteinander verbunden sind. Eine Halle, die als Theater- und Versammlungsraum genutzt wird, bietet Platz für die gesamte Schülerschaft. Die freistehende schuleigene Turnhalle wird von diversen Sportvereinen mit genutzt.
Unsere umfangreiche Schulbücherei wird von vielen Kindern gern besucht.
An Fachräumen stehen ein Musikraum, ein Werkraum mit Tonarbeitsraum und Brennofen, ein PC-Raum, ein Zirkusraum und ein naturwissenschaftlicher Raum zur Verfügung.
Eine Cafeteria mit gut ausgestatteter Küchenzeile bereichert das Schulleben.
Der Außenbereich gliedert sich in den verzweigten Pausenhof, einen kleinen Sportplatz, einen Schulgarten, einen Bereich mit Kletter- und Spielgeräten und im Innenhof das Klassenzimmer im Freien.
Die Hausmeisterwohnung befindet sich ebenfalls auf dem Schulgelände.

Die gesamte Schule wurde in den Jahren 2005 und 2006 von Grund auf saniert und für die Bedürfnisse einer Ganztagsschule umgebaut. Dazu gehörte auch die komplette Erneuerung des Mobiliars. Der Schulhof wurde mit neuen Spielgeräten ausgestattet.
Im Jahr 2009 wurde die Schule mit dem Einbau eines Fahrstuhls und der Verbindung der beiden Bautrakte auch im Obergeschoss barrierefrei.
Der Schulhof wurde 2009-10 ebenfalls in großen Teilen umgestaltet und mit vielen neuen Spielgeräten sowie einem kleinen Fußballfeld ausgestattet..
Im Jahr 2010 wurde eine neue Mensa gebaut sowie die Turnhalle komplett saniert.
Die Schule macht mit ihrer in Blau und Gelb gehaltenen neuen Farbgestaltung einen freundlichen und einladenden Eindruck.


Hier zur Dokumentation der Schulsanierung



Das Kollegium
Das Kollegium unserer Schule besteht zur Zeit einschließlich der Schulleitung aus zwölf Grundschullehrerinnen und -lehrern sowie sechs Sonderschullehrerinnen. Ein kurdischer und ein türkischer Lehrer arbeiten stundenweise mit und erteilen muttersprachlichen Unterricht. Ein Sozialpädagoge leitet den Lese-Intensivkurs sowie die LRS-Fördermaßnahme.
Im Ganztagsbereich arbeiten sechs SozialpädagogInnen / ErzieherInnen an unserer Schule, die unser Ganztagsangebot mit Projekten und unterrichtsergänzenden Maßnahmen bereichern. Außerdem stehen uns mehrere Assistenzkräfte zur Betreuung der Förderkinder zur Seite. Die Hans-Wendt-Stiftung unterstützt uns zusätzlich mit drei Förderpädagogen und einer Psychologin.

Unsere jüngste Kollegin ist Ende 20, die älteste Kollegin ist 63 Jahre alt, dazwischen sind alle Altersstufen vertreten.
Aufgrund des sehr kollegialen Miteinanders gibt es an unserer Schule kaum Fluktuation. Die meisten der älteren Kolleginnen und Kollegen sind seit ihrem Dienstantritt an dieser Schule tätig. Als Ausdruck des guten Arbeitsklimas werten wir, dass bislang alle Referendarinnen und Referendare nach ihrer Ausbildung den Wunsch geäußert haben, an unserer Schule zu bleiben.

Zum festen Bestandteil unseres Miteinanders im Kollegium gehört eine Weihnachtsfeier für alle aktiven und ehemaligen MitarbeiterInnen der Schule. Mit einem Gartenfest vor den Sommerferien, das wechselweise Zuhause bei einem Kollegen/ einer Kollegin stattfindet, lassen wir das Schuljahr ausklingen. Ein alljährlicher Kollegiumsausflug trägt ebenso dazu bei, dass sich alle an der Schule wohlfühlen.
Um die Qualitätsentwicklung voran zu bringen, werden für das gesamte Kollegium regelmäßig schulinterne Fortbildungen unter wechselnden Themenstellungen organisiert.
Im Rahmen der weiteren konzeptionellen schulischen Entwicklung legen wir Wert darauf, dass in unserem Kollegium vermehrt auch MitarbeiterInnen mit Migrationshintergrund tätig sind. Außerdem möchten wir den Anteil männlicher Mitarbeiter erhöhen.


Der Schulverein

An unserer Schule gibt es, wie an den meisten Bremer Schulen auch, seit mehr als 10 Jahren den Schulverein, dem sowohl Eltern als auch Lehrer angehören.
Er hat jetzt ca. 60 Mitglieder.
Das Ziel des Schulvereins ist es, Aktivitäten der Schule sowohl finanziell als auch ideell zu unterstützen, dementsprechend vielfältig sind seine kleineren und größeren Aufgaben:

- Zur Einschulungsfeier wird alljährlich ein Elterncafé angeboten. Der ausgeschenkte Kaffee wird vom Schulverein bezahlt.
- Klassenausflüge werden im Einzelfall bezuschusst, damit kein Kind aus Geldmangel zu Hause bleiben muss.
- Zeitweilige Übernahme des Essensgeldes für wenige hilfsbedürftige Schüler im Einzelfall, deren Eltern den Mittagstisch nicht bezahlen können.
- Das WiN-Projekt „Runder Tisch“ zur Gewaltprävention wurde mit einer Finanzspritze zum Erwerb von Material und Büchern unterstützt.
- Unterstützung des Küchenprojekts mit Geldern für die Anschaffung von Geschirr, Töpfen und Küchengeräten
- Für einige bedürftige Schüler (Kinder kinderreicher Familien) wird die jährliche Theaterfahrt in das Weihnachtsmärchen (Goethe-Theater) unterstützt.
- Organisation des alljährlichen Flohmarkts; die Einnahmen aus Kaffeeausschank und Kuchenverkauf sind immer eine zusätzliche kleine Einnahmequelle für den Verein.
- Farbe zum Streichen der Klassenräume und Lohn für einen Maler wurden bezahlt.
- Verwaltung der Gelder aus dem Topf „Ganztagsangebote“, aus dem Honorarkräfte für viele Arbeitsgemeinschaften wie z.B. die Zirkus-AG, die Garten-AG, die Sport-AGs des Lüssumer TV bezahlt werden.