Schulhof und Schulgarten

Der Schulhof ist in den neunziger Jahren umgestaltet worden. Die Ideen zur Umgestaltung wurden in einem gemeinsamen Projekt von Kindern und Lehrerinnen und Lehrern gesammelt und dann mit Mitteln des Nachbesserungsprojektes, der senatorischen Behörden, des Gartenbauamtes und des Schulvereins verwirklicht


Im hinteren Bereich ist eine große Fläche entsiegelt und mit Sand aufgefüllt worden. Das Gartenbauamt hat dort Spielgeräte aufgestellt. Weitere Klettergelegenheiten kamen aus Mitteln des Nachbesserungsprojektes dazu. Im vorderen Bereich wurde ebenfalls entsiegelt.

Hier haben wir einen Schulgarten angelegt. Er hat außer den eigentlichen Gartenflächen einen Sträucherbewuchs. Die noch von Jens Pollem gepflanzte Kastanie wuchs schon zu einem richtigen schattenspendenden Baum heran. Ein kleiner versteckter Teich ist von Wasserpflanzen umgeben. Die Gartengeräte werden in einer Holzhütte untergebracht.
Nachdem zunächst jede Klasse eine Parzelle hatte, wird der Garten jetzt von einer Arbeitsgemeinschaft bewirtschaftet. Anleitung gibt Thomas Garz, Dipl.-Biologe vom BUND.
Interessierte SchülerInnen "beackern" in einer wöchentlichen AG eine eigene Parzelle. Meistens wachsen dort Blumen. Zusammen mit den jungen GärtnerInnen hat er auf einem größerem Stück auch einen Nutzgarten angelegt. Hier haben sie Radieschen, Zwiebeln, Salat, Bohnen und Kartoffeln gesät oder gepflanzt. Auch mehrere große Kürbisse konnten die jungen Gärtner ernten. So erleben die Kinder auf ganzheitliche Weise, dass Gemüse nicht im Supermarkt wächst. Wie jedes Jahr wird das Geerntete in der Schule als Zutat zu einem leckeren Essen verwendet. Eine Kräuterspirale liefert dazu frische Kräuter zum Würzen.

Thomas Garz leitet
die jungen GärtnerInnen fachkundig an
Impressionen
aus dem Schulgarten